Das Flaschenmanometer im Eimertest – eine Dichtigkeitsprüfung

Das neue Flaschenmanometer, das ich gebaut habe um den Druck in den Flaschen mit frisch gebrautem Bier zu messen, hat sich als undicht erwiesen. Mit der Messung des Drucks kann man, ohne die Flasche zu öffnen, beurteilen, ob die Nachgärung in Gang gekommen ist oder nicht.

Auf eine Flasche aufgesetzt zeigt sich, dass zwar am Anfang Druck im Manometer aufgebaut wird, dieser verringert sich aber dann im Laufe von Tagen.
Ich mache also einen mehr oder minder kontrollierten Test.

Die undichte Stelle im Flaschenmanometer

Die undichte Stelle im Flaschenmanometer

Um zu sehen, wieviel Druck es aushält habe ich es auf eine Flasche mit einer Hefe/Zuckerflüssigkeit montiert und abgewartet, mehr als 0,8 Bar waren auf der Uhr aber nicht zu sehen und am nächsten Morgen war der Druck auf 0,1 Bar gesunken.
Das Flaschenmanometer muss also eine undichte Stelle haben, ich muss also nun rausfinden, wo.
Dazu habe ich den guten alten Eimertest gemacht.
Hierzu nimmt man einen Eimer, der groß genug ist den zu prüfenden Gegenstand aufnehmen zu können, den macht man voll mit Wasser und taucht den Prüfling unter. Und da, wo Luftblasen aufsteigen, entweicht offensichtlich Luft.

In meinem Fall war das direkt am Schaft von Druckrohr, hier war deutlich zu sehen, dass Luft austritt – die zwar kleinen Blasen sind nicht zu übersehen.

Ich versuche nun, den Verschluss mit etwas Nagellack an der Stelle zwischen Druckrohr und Verschlussstopfen abzudichten, wenn das nicht klappt muss ich die Konstruktion verbessern.

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